Kurz gesagt
BMP ist ein einfaches Bitmap-Format, das Pixel meist unkomprimiert speichert; ein 24-Bit-Bild mit 1920 × 1080 Pixeln bringt deshalb rund 6,2 MB Pixeldaten mit. pd00 liest Bitmaps mit dem eingebauten Decoder Ihres Browsers und legt jede als JPEG-Seite in einem PDF ab, das in der Regel nur einen Bruchteil dieses Platzes belegt – bis zu 500 Dateien in einem Durchgang.
So nutzen Sie „BMP in PDF“
- BMP-Dateien auswählenZiehen Sie die Bitmaps auf die Seite oder öffnen Sie sie über die Dateiauswahl. Bis zu 500 Dateien lassen sich in einem Durchgang umwandeln.
- Seiten einrichtenWählen Sie A4, US-Letter oder „An Foto anpassen“ und legen Sie fest, ob die Seiten dem Datum, den Dateinamen oder der Reihenfolge folgen, in der Sie die Dateien hinzugefügt haben.
- In PDF umwandelnEntscheiden Sie sich für ein gemeinsames Dokument oder ein PDF je Bild. Die Umwandlung beginnt, sobald die Dateien hinzugefügt sind; ändern Sie die Auswahl danach, wiederholt „Neue Einstellungen anwenden“ sie. Ein gemeinsames PDF trägt den Namen der ersten und der letzten Bitmap, und bei mehreren PDFs speichert „Alle PDFs als ZIP herunterladen“ sie in einer ZIP-Datei.
Ein Beispiel mit Zahlen
aufnahme.bmp stammt von einem Laborgerät und ist ein 24-Bit-Bild mit 1920 × 1080 Pixeln. Bei 3 Byte je Pixel belegt allein das Pixelfeld 1920 × 1080 × 3 = 6.220.800 Byte. Das liegt unter der Voreinstellung von 2560 px, also behält das Bild seine Größe und wird als JPEG mit Qualität 92 gespeichert.
Mit A4 und Ein PDF speichert pd00 aufnahme.pdf: eine Seite im Querformat (297 × 210 mm), auf der das Bild innerhalb der Ränder 271,6 mm breit und 152,8 mm hoch ist. Die Breite ergibt sich aus 297 mm minus zwei Rändern von je 12,7 mm, die Höhe aus 1080 × 271,6 ÷ 1920 ≈ 152,8.
Was es kann und wo die Grenzen liegen
- BMP hat kein Feld für ein Aufnahmedatum, deshalb greift die Sortierung nach Aufnahmedatum auf das Änderungsdatum jeder Datei zurück.
- Transparente Pixel in 32-Bit-Bitmaps werden weiß.
- JPEG-Seiten sind nicht pixelgenau; behalten Sie die BMP-Dateien, wenn es auf exakte Werte ankommt, etwa bei Messbildern.
- Seltene BMP-Varianten lassen sich unter Umständen nicht dekodieren; meist hilft es, die Datei in Paint neu zu speichern.
- Text in den Bildern ist erst durchsuchbar, nachdem Sie die Datei mit PDF OCR bearbeitet haben.
Quellen
- Bitmap Image File (BMP), Version 5 Library of Congress
- Bitmap Storage Microsoft Learn
- Image file type and format guide MDN Web Docs
- Letter (paper size) Wikipedia
Links geprüft am 10. Oktober 2026.
Mehr über „BMP in PDF“
BMP, das Bitmap-Format von Windows, reicht bis zu den ersten Windows-Versionen zurück. Es speichert Pixel kaum oder gar nicht komprimiert. Das machte es für Programme leicht zu schreiben und erklärt, warum es bis heute auftaucht: Zeichnungen aus Paint, Aufnahmen aus älterer Software, Exporte von Medizin-, Industrie- und Laborgeräten und Bildordner aus jahrzehntealten Archiven. Genau diese Einfachheit ist aber auch die Schwäche des Formats. BMP-Dateien sind groß, und viele Upload-Formulare nehmen nur PDF, JPG oder PNG an.
Dieser Konverter liest jede Bitmap mit dem eingebauten Decoder Ihres Browsers, legt sie auf eine weiße Seite und speichert sie als JPEG im PDF. Weil Bitmap-Daten meist unkomprimiert vorliegen, ist das PDF in der Regel nur einen kleinen Bruchteil so groß wie das Original, selbst bei hoher Qualität. Sie können alle Bitmaps in einem PDF bündeln oder für jede Datei ein eigenes PDF erzeugen.
Bitmaps, deren lange Seite mehr als 2560 Pixel misst, werden auf dieses Maß verkleinert, sofern Sie im Menü keine andere Größe wählen; kleinere Bilder behalten ihre ursprünglichen Abmessungen. Die Stufen 4096, 1920 und 1280 px sind für den Fall gedacht, dass Sie mehr Details oder eine leichtere Datei brauchen.
Typische Anwendungsfälle
Eine Zeichnung aus Paint
Ihr Kind hat in Paint eine Geburtstagskarte gemalt und als .bmp gespeichert. Als A4-PDF lässt sie sich bequem an die Großeltern mailen und auf jedem Drucker seitenfüllend ausdrucken.
Aufnahmen von Labor- und Messgeräten
Manche Mikroskope, Oszilloskope und andere Instrumente exportieren ihre Aufnahmen als BMP. Fassen Sie die Bilder einer Sitzung nach Dateiname oder Datum sortiert in einem PDF zusammen, für einen Bericht oder das Laborbuch.
Eine alte Sicherungsfestplatte ausmisten
Eine Festplatte aus den frühen 2000er-Jahren ist voller eingescannter Briefe und Fotos im BMP-Format. Nach Themen in PDFs gebündelt, belegen sie weit weniger Platz und lassen sich auf jedem aktuellen Smartphone oder Computer problemlos öffnen.
Warum das PDF so viel kleiner ausfällt
Eine typische BMP-Datei speichert jedes Pixel als rohe Farbwerte. Eine Aufnahme mit 1920 × 1080 Pixeln wiegt deshalb rund 6 MB, ganz gleich, was sie zeigt. Die JPEG-Kompression im PDF drückt das bei der Standardqualität 92 meist auf einen Bruchteil. Dafür geht ein wenig Detail verloren, was man normalerweise nicht sieht. Enthält eine Bitmap feine Schrift, dünne Linien oder Pixel-Art, stellen Sie die Qualität auf 100: Die Kanten bleiben sauber, und die Datei ist trotzdem weit kleiner als das BMP.
Eigenheiten von Bitmaps, die Sie kennen sollten
- Transparenz. Die meisten Bitmaps haben keine, aber 32-Bit-BMPs können einen Alphakanal enthalten; transparente Pixel werden weiß.
- Winzige Bilder. Auf A4 und US-Letter wird eine kleine Bitmap auf Seitengröße gestreckt, und Seiten mit „An Foto anpassen“ messen an der langen Seite 279,4 mm (11 Zoll). Ein Symbol mit 32 Pixeln erscheint deshalb je nach PDF-Viewer als grobe Blöcke oder als weiche Unschärfe.
- Ungewöhnliche Varianten. BMP kennt mehrere interne Versionen. Der Browser beherrscht die gängigen; meldet eine Datei aus sehr alter Software einen Fehler, hilft es meist, sie in Paint zu öffnen und erneut zu speichern.
- Datum. Das BMP-Format hat kein Feld für ein Aufnahmedatum, deshalb richtet sich die Sortierung nach Datum nach dem Änderungsdatum jeder Datei.
Grenzen und Datenschutz
- Schrift in den Bildern wird nicht zu durchsuchbarem Text, denn dieser Konverter führt keine Texterkennung durch. PDF OCR kann der fertigen Datei eine durchsuchbare Textebene hinzufügen.
- Durch die JPEG-Speicherung ist das PDF keine pixelgenaue Kopie. Bewahren Sie die Originale auf, wenn exakte Werte zählen, wie es bei Messbildern der Fall sein kann.
- Wollen Sie aus den Bitmaps lieber gewöhnliche Bilddateien machen, speichert der Bildkonverter BMP als JPG oder PNG.
- Hunderte großer Bitmaps brauchen viel Arbeitsspeicher; ein Computer kommt damit gelassener zurecht als ein Smartphone.
Die Umwandlung läuft lokal in Ihrem Browser, und keine Bitmap wird jemals hochgeladen; so können Sie das prüfen.